Premiere Kanukino fand großen Anklang

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Amelinghausen feierte mit Heidekönigin die Kanu-Kinopremiere

Wo fand jemals ein Kanukino statt? Vor wenigen Wochen hätte jeder mit der Schulter gezuckt. Autokinos sind bekannt wie Sand am Meer. Aber ein Kanukino ...

 

Bei den ehemaligen Heideköniginnen Irina und Mona konnten sich Gäste auf einem Kanu namentlich verewigen

 

Kanukino statt See brennt

Matthias Schrenk, Betreiber vom Heide-Kanuverleih und Vorstandsmitglied von klick e.V. aus Winsen/Luhe, kam mit seiner Idee auf den Heideblütenfestverein zu. Aufgrund der abgesagten Auftaktveranstaltung "Der See brennt" doch ein Kanukino zu organisieren. Ganz ohne Blütenfeststimmung und Heideflair kann man sich Amelinghausen mitten im August nicht vorstellen. Zusammen mit der Gemeinde war man sich zu den Corona-Regelungen schnell einig und holte dazu alle erforderlichen Genehmigungen ein.

 

 

Gemeinsam packten viele Mitglieder vom Heideblütenfest- und Bockverein, die DLRG Lopautal, Gemeindemitarbeiter und ehrenamtliche Helfer mit an, um diese Veranstaltung unter besonderen Bedingungen abstandsfreundlich durchzuführen.

 

 

Die Fernsehsender NDR und RTL kündigten sich für Filmaufnahmen an. Heidekönigin Leonie, Kanubetreiber Schrenk und Vereinsvorstand Kremer standen für Interviews zur Verfügung. 

 

 

Daneben baute man weiter auf. Die Leinwand musste so platziert werden, dass der Kinofilm nur vom Kanu aus sichtbar war.

 

 

Der Kapitän der Kanuflotte fuhr fast alle Kanus an den Lopausee und reihte sie nebeneinander. Das ermöglichte ein zügiges Einsteigen auf den Lopausee.

 

 

 

 

Zur Vermeidung von Gruppenbildung sperrte man Wegstrecken am Lopausee komplett ab. 

"Da halfen wirklich alle zusammen und wir hatten das große Glück, dass keine Zaungäste kamen", informierte Christian Kremer, 1. Vorsitzender des Heideblütenfestvereines. 

 

 

 

Kremer bekam von Heidebock Falko Schwimmflügel überreicht, "er möge niemals untergehen und zur Sicherheit soll er lieber die Schwimmflügel tragen." Lachend standen sich beide gegenüber und pusteten einen Flügel auf. 

 

 

links Heidebock Falko Gardlo, rechts Christian Kremer

 

Im Vorfeld informierte Schrenk auf der Homepage ausführlich über die Spielregeln, "wenn wir alle zusammenhalten, dann ist es leichter, eine mögliche Wiederholung durchzuführen oder an einem anderen Ort das Kanukino erneut zu veranstalten. Wir alle sitzen durch die Covid-19-Pandemie in einem Boot, können aber uns gegenseitig unterstützen und helfen." Daher ermunterte er die Gäste, die heimische Gastronomie am Lopausee für den gemütlichen Kinoabend im Kanu zu nutzen. 

 

Matthias Schrenk, Heide-Kanu-Verleih aus Oldendorf/Luhe

 

Feines Popcorn und leckere Häppchen bot das Café Seestübchen an

 

Heidekönigin Leonie und Heidebock Falko begrüßten die Gäste in den Kanus. Beide hatten an dem Abend sehr viel Spaß und genossen die entspannte Atmosphäre. Leonie meinte, "ich danke allen für ihren Zuspruch und die netten Begegnungen, die ich bisher hatte. Ich freue mich mit allen auf das nächste Amtsjahr." Wie der Heidebock erklärte sich Leonie bereit, dem Heideblütenfestverein ein weiteres Jahr als Heidekönigin zur Verfügung zu stehen. "Ich mache das mit großer Freude und Dankbarkeit."

 

 

Zur Einstimmung auf den Kinofilm, "Der Junge muss an die frische Luft" von Hape Kerkeling, konnte man als Vorprogramm das Duo Johnnieasy gewinnen. Jonas und Torben sangen und spielten auf der Gitarre. Ihre Songs schallten über den See und die Akustik war inmitten der Naturkulisse großartig. 

 

 

Alle Kanuten hielten ausreichend Abstand zueinander. Gewichte an den Kanus sorgten für den sicheren Stand und kein Abtreiben aufgrund einer Strömung.

 

 

 

Als die Abenddämmerung einbrach, startete der Kinofilm. Diesen wählte Leonie aus einer kleinen Auswahl aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allen Besuchern, Unterstützern und Helfern, aber auch Matthias Schrenk, dem Ideengeber des Kanukinos, möchten wir herzlichst "Danke" sagen für diesen gelungenen Abend und freuen uns auf ein Wiedersehen!

 

 

 

(Fotos Victoria Glaser | Text Kerstin Paar - 15. August 2020)